An der Grenze in Chile ist der Puyehue ausgebrochen. Hundert Kilometer vom Berg entfernt in Bariloche, Argentinien liegen über 10 cm Asche. Und sie hat es tatsächlich über Nacht die über 600 km bis Playa geschafft. Sehr beeindruckend. Sie schmeckt nach Staub, sticht nach drei Atemzügen in der Lunge und in den Augen und weht zu allen Ritzen rein. Unter dem Mikroskop sieht sie aus wie Scherben. Jetzt können wir unsere Expositionsexperimente erst mal aussetzen. Aber wir werden weiter Proben nehmen, weil es grade eine Algenblüte gibt und es interessant sein wird, wie die verminderte Sonnenstrahlung und die plötzliche hohe Verfügbarkeit von Mineralien sich auswirken wird. Und nächste Woche geht es 1000 km nach Norden zu einer Lagune für weitere Experimente. Falls das Licht bis dahin tagsüber wieder angeht...
Nachtrag: Sonntag abends und nachts hat's geregnet, so dass viel von der Asche verschwunden ist. In Trelew allerdings nicht, dort wirbelt der Verkehr immer noch so viel davon auf, dass die Menschen mit Masken rumlaufen.





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