Ist ja zugegebenermaßen kein Zustand in letzter Zeit, dieser Blog. Es ist aber auch wenig los gewesen im November außer viel Arbeit. Hier nun einige Eindrücke von dem, was sonst passiert ist, beginnend nach den Kolibris in Brasilien.
Zunächst waren wir tatsächlich in Blumenau, auf dem Oktoberfest. Seltsam.
Das war gar nicht so wunderbier. Schlimmer war eigentlich nur die gegrillte Weißwurst. Aber dazu ein andermal mehr.
Vor meiner Rückkehr waren wir dann nochmal in Curitiba, wo es "Schwarzwald", ein "deutsches" Restaurant gibt.
Aus gegebenem Anlass das folgende Bild, dort aufgenommen:

Und im Flur vor dem Klo hängt ein Bierfilzchen an der Wand von einer Audiniederlassung in Bamberg. Ist aber kein Wunder, ist doch Curitiba ein großer Brosestandort.
Kaum war ich wieder in Playa, mussten wir in Windeseile jede Menge vorbereiten, weil schon nach einer Woche zwei Profs aus Brasilien zu Besuch kommen sollten. Arbeitstechnisch war diese Stippvisite... naja. Aber ich hab ihnen gezeigt, was hier so geht:
Das Fleisch ist ja schon günstig, aber die Langustinos kosten nochmal nur etwa die Hälfte. Die Oma hätt gsacht: "Da scheißt ihr nimmer nüchtern nein Bett!"
Naja, die Delfine hier hab ich ja schon gezeigt. Das ist ein Seelöwe mit einem Mero. Ersterer war ganz froh, als wir mit dem Boot zu ihm gefahren sind und die lästigen Möwen verjagt haben. Zweiterem war's auch scho wurscht.
Natürlich kein Patagonien ohne Pingüinera. Dort wurde mit dem Vorteil vom goldigen Pinguin aufgeräumt. Wobei zunächst...:
Dann aber gab es Unstimmigkeiten wegen der Unterkunft - und einen klaren Sieger:
Wahnsinn, oder? Die hysterische Pinguinhenne im ersten Bild rechts und der 1A-Schulterwurf ihres Gatten, ein echter Schwarzgürtel, auch wenn das mit dem Anzug gar nicht so auffällt. Und das Triumphgetröte im dritten Bild hatte was von "Jurassic Park". Aber gut, sie haben es schon auch schwer, die Spheniscusse:
Das erste Bild sieht man oft wegen dem dunkelgrauen Vogel im zweiten Bild: Skua, die Raubmöwe, stiehlt unbeaufsichtigte Eier und lässt sie aus dem Flug heraus fallen, um dann mehr oder weniger erfolgreich den Inhalt zu verzehren. Für einen Vogel eigentlich schon blöd, wenn er zu früh dran ist und das Ei noch ... ein Ei halt. Auf jeden Fall eine permanente Bedrohung für den Pinguinnachwuchs. Da habe es diese Kameraden schon einfacher:
Bei den ñandús lassen die Eroberungen des Hahns ihre Eier in seinem Nest, und er muss dann halt schauen, was er mit den zahlreichen Nachkommen macht. Dieser alleinerziehende Vater hatte mindestens 24 "charitos".
Sieht so aus, als wäre die Estación, die ja mal ein Wasserturm war, nach Schema "F" gebaut: in Camarones, zwei Stunden südlich von Playa, steht eine exakte Kopie meines Arbeitsplatzes.
Und Tatsache, es wird Frühling: die auf der Fahrt nach Esquel trostlose Pampa wird vom "Goldknopf", dem botón de oro, gelb gefärbt.











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