Wieder daheim. Die Rückreise war spannend, denn ich musste ja den Flughafen in Bs As wechseln und hatte nur etwas über drei Stunden Zeit dafür, nicht viel mit Zoll, Immigraciónes und 50 Minuten Verspätung. Trotzdem erreichte ich den nationalen Flughafen eine Stunde vor dem Abflug nach Trelew. Dem geplanten Abflug. Den wegen Unwettern über dem Rio de la Plata war das Chaos ausgebrochen: mehr als 50 verspätete Flüge seit dem frühen Nachmittag hinterließen furchtbar genervte Reisende und gestresstes Flughafenpersonal. So ähnlich, nur für Tage, muss es wohl während der Aschewolke gewesen sein. Insofern kann ich mich ja net beschweren, dass ich mit nur 4 Stunden Verspätung in Trelew angekommen bin. Oder dass mich der Taxifahrer schamlos ausgenommen hat, nur weil ab 0:00 h kein Bus mehr nach Trelew fährt.
Hier habe ich eine spektakuläre Springtide verpasst, die den Strand mit Schwämmen, Tinten- und anderen Fischen, Algen und Seegurken übersät zurückgelassen hat. Die Playa Unioner haben mit Plastiktüten Meeresgetier zum Verzehr aufgesammelt, der Rekord war ein 3-kg-Oktopus. Der Wind war so stark, dass die Strandpromenade mit schwerem Gerät vom Sand freigebaggert werden musste. Alle Straßen sind nicht mehr so schotterpistig wie vorher, sondern mit Sand bedeckt.
Ansonsten alles wie immer: kalt (aber trocken), sonnig und windig.
Und nun endlich, damit die Ankündigung nicht ganz unglaubwürdig wird: Planet Patagonia in 3D!
Diese beiden Bilder ergeben eine stereoskopische Darstellung der Estación. Um einen räumlichen Eindruck zu bekommen muss man schielen und die Augen entspannen wie damals beim 3D-Bilder-Hype in den 90ern. Also mit dem rechten Auge das linke Bild anschauen und mit dem Linken das Rechte (das heißt dann auch Kreuzblick). Es muss der Eindruck entstehen, dass da drei Bilder in einer Reihe sind. Dann kurz warten – und es sollte sich der gewünschte Effekt einstellen. Nicht zu schnell auf dem Bild hin- und herschauen, sonst verliert man es wieder.
Diese beiden Bilder ergeben eine stereoskopische Darstellung der Estación. Um einen räumlichen Eindruck zu bekommen muss man schielen und die Augen entspannen wie damals beim 3D-Bilder-Hype in den 90ern. Also mit dem rechten Auge das linke Bild anschauen und mit dem Linken das Rechte (das heißt dann auch Kreuzblick). Es muss der Eindruck entstehen, dass da drei Bilder in einer Reihe sind. Dann kurz warten – und es sollte sich der gewünschte Effekt einstellen. Nicht zu schnell auf dem Bild hin- und herschauen, sonst verliert man es wieder.Mit diesem Bild hier geht es vielleicht etwas leichter, weil der Effekt größer ist:
Klappt’s? Wenn ja, schreibt einen Kommentar, wenn es nämlich sowieso nicht geht, dann spare ich dem geneigten Leser die verlängerte Ladezeit und lass es mit den Doppelbildern.

4 Kommentare:
Binho, nao consigo :(
...noch ein Versuch: 3D klappt bei mir spitze - fast wie bei Avatar :-)(nicht bei M).Tolle Story hast Du wieder geschrieben. Wir haben uns Deinen URL von Beffo schicken lassen, weil er auf dem Laptop gar nicht gespeichert war und so können wir jetzt auf dem Campingplatz in Rom von Dir lesen. In einer Woche können wir auch wieder talken.
Viele Grüße
M & V
Geil ich seh 3-D!!! Cooooool!!!!!
Yo Sebb, abgefahren... Man muss zwar erst mal üben, das entstandene 3D-Bild "scharfzustellen", indem man die Entfernung zum Bildschirm variiert, aber dann... coole Sache...
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