Freitag, 19. März 2010

Ach ja...

... was soll ich schreiben? Wir sind jetzt mit der ersten Woche fertig, und es war wie immer: die ersten einzwei Tage klappen die Experimente nur so lalá. Viel Schulterzucken und den Studenten erklären, was sie eigentlich hätten beobachten sollen. Peinlich und schade, da stehen sie den ganzen Tag im Labor, und dann kommt wenig brauchbares dabei raus. Aber gut. Diesmal werden wir etwas mehr Statistik machen und alle Messungen zusammenfassen, dann mitteln sich die Ausreißer ja vielleicht raus.
Abgesehen von dem üblichen Ärger ist es schön, dass mit Walters Idees mal frischer Wind reinkommt (ach ja: Walter wird mein neuer Chef in Argentinien sein und ist dieses Jahr zum ersten Mal beim Kurs in Brasilien dabei). Er überfordert die Studis mit seinem ozeanographischen Ansatz weitgehend, aber wir haben dieses Jahr sehr viele belastbare und wissbegierige Leute, die halten das schon aus.
Vorgestern gabs ein Luau; das ist eigentlich ein Strandfest, aber wir habens im Haus eines Studenten gemacht. War sehr cool, wer hätte gedacht, dass eine Weincaipirinha so.... ähh... interessant schmeckt?! Und die Musik war natürlich auch erlesen. Die Ausfallrate am drauffolgenden Tag war deutlich, aber gegen Mittag waren alle wieder da.
So. Nichts spektakuläres also. Aber schön halt, dass man das im Rahmen seiner Arbeit machen darf. Speaking of which.... ich muss weg!

3 Kommentare:

corny hat gesagt…

"aber wir habens im Haus eines Studenten gemacht"

DAS kann man ja jetzt FAST zweideutig verstehen! ;-)

Sebb hat gesagt…

Hahaha, typisch! GottseiDank nur fast!

Unknown hat gesagt…

Spannend!

Grüße aus dem fernen Osten ;-)

Joris