Neben dem ganzen Nichtarbeiten und der Warterei haben wir es schon mal geschafft, den Roten Platz zu besuchen, -12°C und ein gemeiner Wind haben es ein bißchen abgekürzt. So richtig site seeing habe ich sowieso noch nicht geplant, weil ich ja demnächst nochmal 11 Tage hier sein werde (wahrscheinlich).
Wir fahren täglich mit der Metro von unserem Riesenhotel rein (ein ganzer Komplex, der angeblich zu den Olympischen Spielen gebaut worden ist, und das ist echt ziemlich praktisch, denn einmal kostet ein 10er Ticket nur 265 Rubel, also etwa 6 Euro, und man kann solange fahren, bis man an die Oberfläche kommt, also nix mit bezahlen bei Richtungswechsel. Die Moskowiter Metro hat einen Linie, die als Ring das Zentrum umschließt und entsprechend alle anderen Linien teilweise mehrfach kreuzt. Das ist schon enorm praktisch. Wenn Peter nächstes Mal dabei ist, werden wir ein Video machen, sehr cool.
Das Hotel ist wie gesagt riesig, und es gibt jede Menge Themenrestaurants und Bars. Bisher haben wir uns mit Pizza und Burgern über Wasser gehalten, aber in Zukunft werden wir die Kantine des Instituts für Medizinisch-Biologische Probleme nutzen, denn Moskau ist nicht grade billig, aber hallo! Mit 30 Euro pro Tag kommt man grade so hin. Demnächst wird mal der hiesige Döner probiert, der heißt Arabskaja Schaurma und sieht aus wie ein Dürüm.
Man findet hier tatsächlich immer wieder Leute, die ein bisschen Englisch können. Und selbst wenn, unsere Hohenheimer Kollegen haben ohne Russisch oder Englisch Blubbersteine fürs Aquarium gekauft.
Fotos gibt es leider vorerst nicht, ich hab das Mini-USB-Kabel daheim vergessen.
So, gleich entscheidet sich, ob wir die Kisten bekommen. Ich persönlich bin skeptisch, denn ich habe zu viele Tom-Clancy-Kalter-Krieg-Romane gelesen und unterstelle Geheimnistuerei, Desinformation und Manipulation. Was natürlich völlig überzogen ist (wahrscheinlich).
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